Wochen der Begegnung

Wie in jedem Jahr im Juni besucht uns vom 02.-12.06.2017 eine internationale Gruppe von Mitschwestern aus aller Welt. Die 26 Missions-Benediktinerinnen von Tutzing verbrachten erst 4 Wochen in unserem Generalat in Rom zu den „Wochen der Begegnung“, nun wandeln sie auf den Spuren der Anfänge unserer Kongregation im Mutterhaus in Tutzing.

Für die Schwestern ist es ein ganz besonderes Ereignis, den Ort, den sie sonst nur aus den Kongregations-Geschichtsbüchern kennen, live zu erleben. Und für uns Tutzinger Schwestern ist es ebenfalls beeindruckend, die Interkulturalität unserer Kongregation so lebendig zu erfahren.  

Das Programm für die 10 Tage ist reichhaltig. Am Pfingstsonntag war die Gruppe zu Gast in der Pfarrei St. Joseph und feierte zusammen mit der Gemeinde einen festlichen Gottesdienst, bei dem die Schwestern sehr aktiv mitwirkten und durch den Einsatz verschiedenster Sprachen das Pfingstereignis besonders anschaulich darstellten! Dazu gab es afrikanischen Tanz und koreanischen Gesang!

Am Abend des Pfingstsonntag feierten wir in der Mehrzweckhalle ein großes Fest der Begegnung mit unseren internationalen Gästen und Gästen aus Tutzing und Bernried. Die Schwestern aus aller Welt präsentierten ihre farbenprächtigen Trachten und zeigten uns traditionelle Tänze aus ihrem Land. Besonders beeindruckend war die Einlage der koreanischen Mitschwestern, die mit pinkfarbenen Fächern und Kostümen eine grandiose Choreographie aufführt

Da das Zeigen von traditionellen Tänzen für uns deutsche Tutzinger Schwestern nicht so ganz unsere Stärke ist, wir aber unseren Gästen trotzdem etwas bieten wollten, ließen wir uns von der Tutzinger Gilde gebührend vertreten. Diese ist zur Zeit dabei für die Tutzinger Fischerhochzeit zu proben und lieferten uns einen Teil ihres neu einstudierten Programms von bayerischen Tänzen.

Noch haben wir eine Woche mit unseren Gästen vor uns. Neben einem Besuch unserer Bernrieder Gemeinschaft am Pfingstmontag, stehen diese Woche noch Ausflüge in die Alpen, nach München und nach St. Ottilien an. Und dazwischen ist viel Zeit für Begegnung, Austausch, gemeinsames Beten und Mahl halten.

Auch wenn es nicht immer einfach ist, in einer so großen internationalen Kongregation, allen Kulturen, Sprachen und den Bedürfnissen der einzelnen Priorate gleich gerecht zu werden, so erleben wir unsere Internationalität doch als große Bereicherung, als Aufgabe und als konkretes Zeichen des Friedens in unserer globalen und krisengeprägten Welt.

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