Die Zeit – die ist ein sonderbares Ding

Die Zeit im Spannungsfeld zwischen „dem Bleiben“ und „dem Vergehen“.

Am 18. und 19. November fand in Schloss Schney / Lichtenfels die 19. Fachtagung zur Hospizarbeit und Palliativmedizin der Bayerischen Stiftung Hospiz statt.

In Vorträgen und Workshops wurde das Thema „Zeit“ aus vielen Perspektiven betrachtet.

Sr. Dr. Ulla Mariam Hoffmann und Sr. Katharina Rohrmann boten in diesem Rahmen drei Workshops an zum Thema „Tagzeiten – den Alltag spirituell durch-brechen“.

Sie machten sich, ausgehend von der alt-christliche Tagzeitenliturgie und im Kontext anderer religiöser Traditionen, mit den TeilnehmerInnen gemeinsam auf die Suche, was da-hinter und was dar-innen steckt.

Nach dieser Entdeckungsreise wurde eine der jeweiligen Tagzeit entsprechend gestaltete Hore oder Vesper gebetet.

Die TeilnehmerInnen ließen sich gerne auf das Thema ein und es wurden sehr bereichernde Zeiten.

Ergebnis

Nach dem morgendlichen

Gang über die

Psalmbrücke

drehe ich mich nicht

mehr um die eigene

Achse

ich atme die alten

Heilworte in meine

Tagängste

und bin

guter Hoffnung

Wilhelm Bruners (aus „Verabschiede die Nacht“, 1999)

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