Missions-benediktinischer Auftrag

Missions-benediktinischer Auftrag

Als Benediktinerinnen leben wir das Evangelium in jener Weise, wie sie in der Regel des hl. Benedikt (RB) grundgelegt ist. Wichtig sind uns folgende Werte:

o   Gott wahrnehmen

„ Wir glauben, dass Gott überall gegenwärtig ist.“ RB 19,1 Wir möchten Gott in den alltäglichen Ereignissen und Begegnungen erkennen.

o   Gott loben

Man soll dem Gottesdienst nichts vorziehen.“ RB 43,3 Unser Beten gründet in der Offenheit für Gott. Wir beten das tägliche Stundengebet gemeinsam in der kirchlichen Tradition des atl. Psalmengebets.

o   Leben in Gemeinschaft

Die erste Art (der Mönche) ist die der Cönobiten. Diese leben im Kloster und dienen unter Regel und Abt.“ RB 1,2 In der Gemeinschaft haben wir uns zu einer dauerhaften, persönlichen Verbundenheit verpflichtet.

o   Aufmerksam hören

„ Höre … und neige das Ohr deines Herzens….“ RB Vorwort 1 Wir möchten hellhörig und einfühlsam den Anruf wahrnehmen, der von Gott, von anderen Menschen und von Gottes Schöpfung ausgeht.

o   Gastfreundschaft

„ Alle Gäste …sollen wie Christus aufgenommen werden.“ RB 53,1 Wir sind gastfreundlich und begegnen anderen mit Achtung, Zuwendung und Liebe.

o   Ehrfurcht  voreinander

„ Keiner soll den eigenen Vorteil suchen, sondern mehr den des anderen.“ RB 72,7 Wir möchten die Würde jeder Person achten, was immer ihre Herkunft, soziale Stellung oder religiöse Haltung ist.

o   Wertschätzung der Arbeit

„ …Erst dann sind sie wirklich Mönche, wenn sie von der Arbeit  ihrer Hände leben.“ RB 48,8 Wir schätzen die Arbeit und verstehen sie als unseren Beitrag zum Schöpfungsauftrag Gottes.

o   Ausgewogenheit

„Alles geschehe mit Maß.“ RB 48,9 Im Rhythmus von Gebet, Arbeit und geistlicher Lesung möchten wir einen bescheidenen Lebensstil pflegen.

o   Glaubwürdigkeit

„ …aus Liebe zu Christus wird ihm das Gute zur Gewohnheit und die Tugend zur Freude.“ RB 7,69 Im klösterlichen Leben bemühen wir uns um ständige Bereitschaft zu Umkehr und Versöhnung, zu einem wahrhaftigen und glaubwürdigen Leben.

o   Gerechtigkeit und Friede

„ …suche den Frieden und jage ihm nach.“ RB Vorwort 17 Wir tragen Sorge dafür, dass unsere klösterliche Gemeinschaft und die nahe und ferne Umgebung Orte der Gerechtigkeit und des Friedens werden. 

Als Missions-Benediktinerinnen sind  wir in besonderer Weise „zum missionarischen Dienst der Kirche berufen. Wir wissen uns vom Herrn gesandt, die frohe Botschaft des Heils in alle Bereiche der Menschheit zu tragen. In Erfüllung unseres missionarischen Auftrags arbeiten wir vor allem dort, wo die Frohbotschaft noch nicht oder ungenügend verkündet ist.“ (Konstitutionen  Kapitel Mission) 

Für die Stadt Dresden trifft das in besonderer Weise zu, denn die Zahl der Katholiken macht nur 4 % der Bevölkerung aus. Bilder von unserem Alltag:

Sr. Dietlind im Gespräch mit einer treuen Besucherin der Werktagsgottesdienste

Sr. Dietlind im Gespräch nach dem Werktagsgottesdienst

Krankenbesuche/ Krankenkommunion in den Seniorenwohnhäusern

Krankenbesuche/ Krankenkommunion in den Seniorenwohnhäusern

Einkehrtag Dd16 2

Sr. Hildegard bei einem Besinnungstag

Andere Gemeinschaften

Gemeinschaft Tutzing

Das Kloster Tutzing ist die zahlenmäßig größte Gemeinschaft des Priorates und hat für unsere gesamte Kongregation eine besondere Bedeutung:

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Gemeinschaft Bernried

Zu unserer Gemeinschaft gehören zur Zeit 17 Schwestern zwischen 50 und 95 Jahren aus drei verschiedenen Ländern. Wir leben und arbeiten eng verbunden mit unserem Bildungshaus.

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Emmaus-Gemeinschaft Dresden

Seit 1992 gibt es die Emmaus-Gemeinschaft in Dresden. Sie gehört zur weltweiten Kongregation der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing. Derzeit besteht die Gemeinschaft aus drei Schwestern.

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