MISSIONS-BENEDIKTINERINNEN VON TUTZING
MISSIONS-BENEDIK-
TINISCHES LEBEN
Warum ich Missions-Benediktinerin bin
Geschichte
Benedikt v. Nursia
Spiritualität
Tagesplan
TITEL-
SEITE
 

Unsere missions-benediktinische Spiritualität

 

Wie das Wort schon sagt, ruht unsere missions-benediktinische Spiritualität auf zwei Säulen:
der benediktinischen und der missionarischen.

Benediktinische Gemeinschaft 

Eine benediktinische Gemeinschaft kann nicht ohne Gottesbezug gedacht werden. Unser Leben ist erfülltes Leben, wenn wir es in enger Beziehung zu Gott leben und aus Seiner Kraft und Liebe  heraus gestalten. Das verlangt ein aufmerksames Hören und Antworten auf Gott, auf die Menschen um uns herum und auf uns selbst.

Einer der Menschen, der sich vom Hören auf das Wort Gottes tief berühren ließ, war Benedikt von Nursia, der von 480 bis 547 in Italien lebte. Zunächst lernte er als Sohn reicher Eltern in seiner Kindheit und Jugend ein Leben in Luxus kennen, dem er dann aber als Student abrupt den Rücken kehrte. Es folgte eine Zeit in Armut und Einsamkeit, in der er sich selbst und Gott intensiv begegnete. Um Benedikt sammelten sich bald Menschen, die mit ihm leben wollten und es folgten verschiedene, z.T. sehr schwierige Erfahrungen von Gemeinschaftsleben. Benedikt wurde durch all die erfahrenen Höhen und Tiefen seines Lebens zu einem guten Menschenkenner, der ein weites Herz für Menschen hatte und sie liebte und um ihre Stärken und Schwächen wusste. Mit dieser Lebenserfahrung im Hintergrund und der Kenntnis der Theologie seiner Zeit schrieb er nach und nach eine Regel, nach der seither ungezählte Menschen überall auf der Welt ihr Leben gestalteten und die das Abendland geistig intensiv prägte. Heute findet diese Regel viel Interesse auch bei Menschen außerhalb des Benediktinerordens.

Wir Missions-Benediktinerinnen leben nach dieser Regel Benedikts, die wir für die heutige Zeit und unsere Lebensumstände je neu interpretieren. Im folgenden seien einige Kernelemente angeführt die für unser Leben wesentlich sind:


Missions-Benediktinerinnen leben in Gemeinschaft. Das ist ein wichtiges Merkmal unserer Lebensform. Benedikt fragt im Prolog seiner Regel:
"Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?"
Menschen die darauf mit einem „Ja“ antworten, sind eingeladen zu einer Gemeinschaft, zu einer Weggemeinschaft. Nicht als einzelne, sondern miteinander machen wir uns auf die Suche, wie Leben gelingen kann.




In unserem Alltag äußert sich das sichtbar zunächst in der Weise, dass wir uns mehrmals am Tag zum Gottesdienst versammeln, weil wir wissen, dass Seine liebende Hand uns letztlich trägt und wir unser Leben Ihm verdanken. Als von Ihm Beschenkte bringen wir unser ganzes Leben vor Ihn und danken, loben, klagen und bitten gemeinsam. Im Seinem Wort und in den Sakramenten kommt Gott vor allem auf uns zu und hilft uns, uns zu orientieren und zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Zentrale Bedeutung hat dabei das Hören auf Gottes Wort, weshalb Schweigen und Alleinsein ebenfalls ganz wichtig für unser Leben sind. Die “lectio divina“ also ein betendes Lesen der Heiligen Schrift, nimmt in unserem Tagesablauf einen wichtigen Raum ein. Hieraus schöpfen wir Kraft, immer wieder zu versuchen, entschieden in Solidarität und Liebe miteinander und für andere da zu sein.


weiter


 
WELTWEITES
ENGAGEMENT
Wo wir tätig sind
Wo wir herkommen
Berichte /
Projekte
Wo Sie helfen könnten
Missions-
Prokura
Adressen
und Links
Links zu
Organisationen
Themen
TITEL-
SEITE