MISSIONS-BENEDIKTINERINNEN VON TUTZING
ANGEBOTE:
Bildungshaus
Bernried
Tutzing
Stille Tage
Kloster
auf Zeit
TITEL-
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"Kloster auf Zeit"


DAHINTER


Hinter
den Wäschekörben




und Antiphonarien




und hinter der
Dogmatik
dahinter
da ist etwas.






Hinter den Prozessionen
durch den geweißelten
Kreuzgang
und hinter dem Ganzen
dahinter.

Silja Walter OSB



Reizt es Sie, ein wenig hinter dieses Geheimnis zu kommen? 
Überlegen Sie sich schon einige Zeit, ob ein Leben im Kloster, ein Leben zusammen mit einer Gemeinschaft von Frauen, für Sie das Richtige sein könnte?
Möchten Sie gerne einmal mit jemandem darüber sprechen und es ein wenig "ausprobieren"?

Wir laden junge Frauen zwischen 18 und 35 Jahren dazu herzlich ein!

Elemente dieser Zeit sind:

  • Teilnahme am Chorgebet und der Eucharistiefeier 
  •  Am Vormittag Mitarbeit in der Küche oder im Haus
  •  Begleitende Gespräche

Die Dauer des Aufenthaltes beträgt 1-2 Wochen.

Ansprechpartnerin: 
Sr. Rachel Feller
E-Mail:  sr.rachel[at]missions-benediktinerinnen.de
Tel.: 08158 92597-0 (Klosterpforte)



Welche Erfahrungen und Eindrücke Frauen machten,
die für einige Tage unser Angebot angenommen haben,

können Sie
im folgenden lesen:


Nachdem ich schon lange geplant hatte, einmal vorbei zu schauen und zu erfahren, ob das Leben im Kloster etwas für mich sein könnte, war ich sehr froh, dass es dieses Jahr dann doch endlich einmal geklappt hat. Aufmerksam auf die Missions-Benediktinerinnen wurde ich ja durch eine Dokumentation, die ich damals im Bayrischen Fernsehen sah, und die mich irgendwie begeistert hatte.
 
Jetzt war es mir natürlich wichtig bei "Kloster auf Zeit" einmal herauszufinden, wie ich selbst mit dem geregelten Tagesablauf, den Gebetszeiten und dem Alltag im Kloster klarkommen würde. Mir war es auch wichtig zu erfahren, wie andere Frauen überhaupt auf die Idee gekommen sind, über einen Klostereintritt nachzudenken. Würden ihre Erfahrungen und Gedanken ganz anders sein als meine, oder würden sich Gemeinsamkeiten finden? Und was sind das überhaupt für Frauen, vom Typ her? Würde ich da vielleicht reinpassen, oder doch eher nicht?
 
Mit diesen Gedanken im Gepäck kam ich im November an, und verließ Tutzing dann mit vielen guten Erinnerungen und recht begeistert wieder einige Tage später.
Ich habe während meines Aufenthalts so viele nette Frauen getroffen, mit denen man schnell ins Gespräch kam und bei denen ich sowas wie Berührungsängste gar nicht erst bekam. Während wir in der Backstube Weihnachtsplätzchen backten und ich lernte, eine große Teigausrollmaschine zu bedienen, erzählte ich viel von meinem Leben und was mich auf Tutzing aufmerksam gemacht hatte, bekam aber auch gleich sehr viele von meinen Fragen beantwortet und meine Neugier wurde gestillt. Jede Schwester, die ich ansprach, beantwortete mir gerne und ausgiebig meine Standardfrage: "Und wie kamen Sie eigentlich damals auf die Idee, ein Leben als Schwester könne etwas für Sie sein?" Dabei merkte ich, dass jede Geschichte ganz einzigartig ist, erkannte aber auch Vertrautes wieder, z.B. den Zweifel und das "Vor-sich-herschieben" des Gedankens, den man da gehabt hat.
 
So unterschiedlich die Frauen im Kloster auch sind, sie alle verbindet der Glaube, und alle, so finde ich, haben über die Begeisterung für den Glauben hinaus auch immer eine Begeisterung fürs Leben - sei es fürs Kochen, die Musik, oder für die Pflanzen im Gewächshaus! Mir wurde klar, dass hier niemand etwas von sich abgeschnitten oder zurückgelassen hat, als er ins Kloster ging, sondern viel mehr sich ganz miteingebracht hat in die Gemeinschaft, um sein individuelles Talent und seine Interessen hier nützlich sein zu lassen.
 
Und wie kam ich mit dem Tagesablauf klar und den Gebetszeiten? Da ich die meisten Tage bereits um kurz nach 4 Uhr morgens aufstehe, fiel es mir sehr leicht bei der Laudes die ja erst nach 5 Uhr stattfand, teilzunehmen. Ein Klacks, dachte ich mir! War es auch. Mir gefiel die feste Struktur, die die Gebetszeiten in den Tag brachten. Und ich merkte sehr bald, dass die Psalmen, die wir sangen, auch wenn man sich gar nicht so sehr mit dem eigentlichen Text befasste, etwas mit einem machten. Ob es die wundervollen Stimmen waren, die Melodien, oder die Tatsache dass man eben regelmässig betete- irgendetwas in einem wurde dabei berührt und angesprochen. Man fühlte sich "anders", beruhigt und still im Innern, aber gleichzeitig auch von einer Energie erfüllt.
Nun bin ich gar kein so musikalischer Mensch, sondern einer der mit dem Notenlesen leider so seine Probleme hat, und war deshalb sehr froh, dass eine der Schwestern mich gleich unter ihre Fittiche nahm und mich in ihre Bank holte. Sie achtete gleich darauf, dass ich auch die richtige Seite aufschlug und ich konnte erst einmal ganz leise mitsingen, während ich darauf achtete, wie sie die Melodie singt.
 
Gut gefallen hat mir auch die geistliche Begleitung bei den Mahlzeiten durch Pater Guido, mit dem man von Kirchenkunst über Choralmusik bis hin zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten ja so ziemlich über alles reden kann! Wir hatten doch recht gute Unterhaltungen zusammen und über einiges schmunzel ich jetzt noch. Eine Ehre und sehr interessant war es für mich, dann einmal zum Mittagessen in das Refektorium geholt zu werden. Zu unserem gewohnten ungezwungenen Geplauder am Gäste-Mittagstisch war das natürlich ein Gegensatz, denn hier wurde in Stille erste einmal der Lesung zugehört und alles hatte seinen genauen Ablauf. Es war gut das zu sehen, und es beeindruckte mich. Denn da wurde mir klar: hier ist sich jeder sehr bewusst, was er sich auf den Teller packt, denn wenn du nur einen Teller hast, musst du auch essen was du draufgepackt hast, bis er leer ist! Und wie oft denkt man im Alltag nicht darüber nach, packt sich zu viel drauf oder Dinge, die man nachher doch nicht mag! Danach wuschen wir das Geschirr am Tisch, und ließen es dort. Jeder räumte also seinen Dreck gleich weg, was sehr effizient und zeitsparend ist.  Zuhause hofft man vielleicht darauf, dass jemand anders für einen den Abwasch macht, oder lässt die Dinge liegen weil sie einem gerade unangenehm sind, nach dem Motto "das mache ich später".
 
Wegen der vielen positiven Erfahrungen die ich machen durfte, also ein von Herzen kommendes Dankeschön an alle! Ich habe viel mitgenommen und war eigentlich am Abreisetag traurig, dass ich schon wieder gehen musste. 
 
Aber ich komme wieder :-) 

"Christus ist erstanden, kommt wir beten Ihn an - halleluja!"
Der Hymnus klingt nach und begleitet Herz und Geist als ich das Kloster verlasse.

Besonders waren die Tage, die ich bei den Missions- Benediktinerinnen über Ostern verbringen konnte.
Ruhelos und vom Alltag ermüdet, in dem mir die regelmäßigen "Oasenzeiten vor und mit GOTT" fehlen, komme ich in Tutzing an.
"Kloster auf Zeit" steht auf dem "Programm": Bewusst gewählt und einem inneren Gefühl des "Angesprochenseins" folgend, komme ich trotzdem nicht umher, ein wenig zögerlich zu denken:
"Das bedeutet ja terminlich eingebunden zu sein, arbeiten, Gebetszeiten einhalten... und auch noch früh aufstehen... ich brauche doch eigentlich Urlaub...!"

Doch es dauert nicht lange und ich kann mich einlassen auf den Rhythmus des Tages und die spürbare Gegenwart Gottes und segensreiche Tage beginnen.
Die Zusammenarbeit mit den Schwestern ist keine Pflicht, sondern macht Freude und bietet eine wunderbare Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, die Gebetszeiten werden zum Bedürfnis (leicht fällt mir das frühe Aufstehen!) und der Wechsel zwischen begleitendem Gespräch, stiller Reflektion und "Freizeit" zur Hilfe im Klären und  Sortieren und beim besseren Verstehen bereits bestehender und/ oder aufkommender Fragen, Gefühle und Sehnsüchte.
 "Kloster auf Zeit" hat mir (wieder) Raum und Zeit geboten, unter der Oberfläche zu schauen, auf den wahren Grund zu stoßen, mich ganz ehrlich und frei ansprechen zu lassen, von mir selbst wegzuschauen auf GOTT, (...) klarer wahrzunehmen, eine Sehnsucht zu spüren... 
Ein Ausspruch von Edith Stein fasst das Ganze für mich zusammen:
"Wir bedürfen der Stunden, in denen wir schweigend lauschen und das Wort Gottes auf uns wirken lassen."


Eine kleine Gruppe von drei Frauen nahm die Gelegenheit wahr, in Tutzing "Kloster auf Zeit" zu machen. Eine der Teilnehmerinnen erzählt von ihren Eindrücken: 

"Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi, wo wohnst du?
Er antwortete: Kommt und seht!
Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm." (Joh 1, 38-39 )

Was wollt ihr? Was will ich? Was suche ich?

Gar nicht leicht zu beantwortende Fragen, die dieser Jesus stellt. Die Jünger antworten mit einer Gegenfrage: Wo wohnst du? Als ich mich vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal von Jesus persönlich angesprochen fühlte, war meine Gegenfrage: Was um alles in der Welt willst Du ausgerechnet von mir?!

Seitdem hat mich diese Frage nicht mehr losgelassen, hat sich immer wieder neu gestellt, in immer anderen Formen. Eines taucht dabei immer wieder auf: Wo willst du mich haben, Herr? Etwa im Kloster?!

Seine Antwort ist: Komm und sieh!

Also komme ich zum Schauen. Wohin? Nach Tutzing. Warum dorthin? Letzten Herbst habe ich einen Kurs zum Thema Persönlichkeitsbildung aus dem Glauben heraus gemacht, der sich um die Regel Benedikts drehte. Dabei dachte ich: Das muss ich mir mal näher anschauen. Leben in der Spannung zwischen beten und arbeiten, das hört sich spannend an. Da ich St. Ottilien kannte, habe ich mich entschieden, das Leben der Schwestern in Tutzing kennen zu lernen.

Dort angekommen, strömten eine Woche lang viele Eindrücke auf mich ein: 

Die Kapelle und die Gemeinschaft:

Die Schwestern sitzen im Kreis um das Zentrum, den Altar, in einem hellen, Licht erfüllten Raum. Es kommt mir vor, als wäre eine permanente Bewegung in und zwischen den Schwestern. Frauen aus der ganzen Welt, versammelt um den Altar, um Gott zu dienen. 

Das Gebet:

Als Gäste dürfen wir (wir sind zu dritt bei Kloster auf Zeit) an allen Gebetszeiten teilnehmen, einschwingen in das Auf und Ab der alten Psalmen, verbunden sein mit der Gemeinschaft. Besonders beeindruckend empfand ich die Komplet, bei der wir von den Schwestern nach vorne, mitten in ihre Reihen geholt wurden. Es war für mich die intensivste Gebetserfahrung in Tutzing, im Kreis der Gemeinschaft den Tagesabschluss zu verbringen. 

Die Arbeit:

Als Studentin, die ich meistens den ganzen Tag über meinen Büchern sitze, war es für mich regelrecht erholsam, einmal einfache Handarbeit in der Küche zu verrichten. Dabei hat mich vor allem beeindruckt, mit welcher Ruhe dort gearbeitet wird und trotzdem (oder gerade deshalb?) alles rechtzeitig fertig wird. Wirklich erstaunlich. 

Was nehme ich mit, von meinem Schauen in Tutzing? Die Erfahrung einer Gemeinschaft von Frauen unterschiedlichster Herkunft, die in bewegter Spannung zwischen Gebet und Arbeit, Himmel und Erde leben. Und den Wunsch, wieder zu kommen.

An alle Schwestern, P. Guido und die Damen aus der Küche ein herzliches Dankeschön für die schöne Zeit!

C.K.


Der "Wegbereiter" (Magazin für Berufe der Kirche) berichtete :

WB: Hallo N.N, Sie haben das Angebot der Schwestern wahrgenommen und verbringen jetzt ein par Tage hier im Kloster. Wie sind Sie darauf gekommen?
N.N.: Ich habe oft darüber nachgedacht, ob ich vielleicht mein Leben Gott schenken möchte, aber ich wollte wirklich wissen, oh dies auch mein Weg ist und nichts überstürzen. Daher habe ich mir vorgenommen, zwei Wochen in einem Kloster zu verbringen, um das dortige Leben besser kennen lernen zu können. Jedoch wusste ich nicht, in welches Kloster ich gehen könnte und so habe ich mich dann mit meiner Mutter unterhalten. Sie hat eine Schwester gekannt, welche mir dann die Adresse von Sr. Rachel Feller aus Tutzing gegeben hat, und so ist der Ball ins Rollen gekommen. Nach einigen Briefen stand dann fest, dass ich nach dem Weltjugendtag in Köln das erste Mal nach Tutzing zu den Missions-Benediktinerinnen fahren würde.

WB: Welche Menschen haben Sie auf Ihrem bisherigen spirituellen Weg besonders begleitet?
N.N.: Auf meinem spirituellen Weg begleiten mich eigentlich viele Menschen, aber besonders bedeutend sind drei Personen für mich: Da ist P. K., er kommt aus der Gemeinschaft der Seligpreisungen, und ich kenne ihn schon, seit ich 11 Jahre alt hin. Er hat mir zusammen mit Sr. M. die ersten Gehhilfen auf dem Weg zum katholischen Glauben gegeben. Und die dritte Person ist Sr. Rachel. Bei all diesen Personen weiß ich, dass ich auf sie zählen kann, wenn ich Hilfe oder einen Rat brauche, wie ich meinen Weg am besten erforschen kann, um die Worte, die mir Gott sagt, immer besser erfahren zu können.

WB: Was fällt Ihnen bei dem Gedanken, in einen Orden einzutreten, ganz schwer? Oder was ist es, was Sie anspricht?
N.N.: Nach dem Besuch in Tutzing hat mich die Suche nach meinem Weg nicht losgelassen und ich denke oft darüber nach, was eigentlich dafür oder dagegen spricht ins Kloster zu gehen.
Am schwersten ist es für mich, dass man vielleicht Freunde verlieren wird, weil sie nicht verstehen, wie man einen solchen Weg gehen kann. Vielleicht auch, dass es die eigenen Familienmitglieder nicht akzeptieren. Und am schwierigsten ist es, dass man das „Ja" zu Gott sagt.
Aber das ist eben das, was mich auch daran reizt. Nämlich mein Leben ganz Gott zu geben.


WB: Möchten Sie sonst noch etwas sagen?
N.N.: Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei all den Menschen bedanken, die mir immer zur Seite stehen und immer versuchen, einem die ehrlichsten Ratschläge zu geben.
WB: Vielen Dank



WB: Hallo N.N, auch Sie nutzen das Angebot „Kloster auf Zeit". Sie haben schon einmal das Angebot „Kloster auf Zeit" angenommen. Wie sind Sie daraufgekommen?
N.N.: Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mit dem Gedanken, ob Gott mich dazu beruft, in einer Ordensgemeinschaft zu leben und mit der Frage, wie stark dieser Wunsch auch in meinem Herzen ruht. Und um Klarheit darüber zu bekommen, gibt es keinen besseren Ort als bei IHM selbst, zum Beispiel in einer Ordensgemeinschaft. Auf die Missions-Benediktinerinnen in Tutzing wurde ich durch Mutter Franziska, die Äbtissin vom Benediktinerinnen-Kloster St. Walburg in Eichstätt, aufmerksam.

WB: Wonach suchen Sie?
N.N.: Ich suche nach Gott und damit verbunden natürlich auch nach dem Weg, den Er für mich bestimmt hat.

WB: Welche Menschen haben Sie auf Ihrem bisherigen spirituellen Weg besonders begleitet?
N.N.:  Eine Person, die meinen Weg nachhaltig geprägt hat, ist ein Priester aus meiner Pariser Gemeinde während meines Auslandsstudiums. Er war nicht nur Vorbild, wie man die Nachfolge Christi konkret gestaltet, er war auch ein geduldiger Berater für alle Fragen rund um unseren Glauben.
Aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass der liebe Herrgott uns immer Menschen schickt, die unsere Wegbegleiter werden. Meine besten Freunde, ein verheiratetes protestantisches Ehepaar, haben mich auch immer wieder durch ihre andere Sicht dazu gebracht, meinen Glauben zu hinterfragen, zu überdenken und dann im gemeinsamen Gebet zu stärken.

WB: Haben Sie auch andere Ordensgemeinschaften besucht, wenn ja, was war anders als in Tutzing?
N.N.: Ich habe natürlich auch andere Ordensgemeinschaften kennengelernt und mich mit den unterschiedlichen Spiritualitäten verschiedener Gemeinschaften auseinandergesetzt. Ich glaube, es gibt da kein Patentrezept, was richtig oder falsch ist. Jeder muss den Ort finden, an dem die eigene Seele zur Ruhe kommt.

WB: Was fällt Ihnen am schwersten, wenn Sie über einen Eintritt in eine Ordensgemeinschaft nachdenken?
N.N.: Ich glaube, ich würde meine Familie und Freunde vermissen. Natürlich kann ich besucht werden, aber es ist doch anders.
Ich reise außerdem sehr gerne und nach einem Eintritt würde ich nicht mehr entscheiden können, morgen möchte ich dahin reisen, und es dann tun.

WB: Was lockt Sie?
N.N.: Am meisten zieht es mich in eine Ordensgemeinschaft, weil ich dort mein Leben ganz Christus hingeben kann. Diese Freiheit hat man in der „Welt" auch, aber es ist bedeutend schwieriger beispielsweise ein so intensives Gebetsleben, wie man es im Kloster hat, zu pflegen.

WB: Was geben Sie anderen jungen Frauen in ähnlichen Situationen mit auf den Weg?
N.N.: Ich würde ihnen sagen, dass sie dem Ruf. der immer wieder im Inneren erklingt, nachgehen sollen. Gott schickt uns keinen Brief, in dem Er uns mitteilt, was er mit uns vorhat, denn das würde bedeuten, dass er uns unserer Freiheit beraubt. Ich denke, dass es auch wichtig ist, Ansprechpartner zu finden, bzw. zu erkennen, um sich über alle Fragen, die mit so einem Weg aufkommen, austauschen zu können. Die Erkenntnis, dass es ein echter Weg ist und nicht eine Entscheidung von heute auf morgen, hat mir persönlich dabei auch weitergeholfen, denn so kann man in die Entscheidung hineinwachsen.
WB: Vielen Dank.


Sie können gerne bei uns auch Stille Tage verleben oder Exerzitien machen. 

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